Rokoko-Frau auf Himmelsfahrtsspritzkommando

Mit dem aus dem Militärischen angelehnten Wortspiel lud der größte Bukkakespielfilmsammler mit der stilvollsten Bukkakelokations Berlins zu einem Spritzspektakel der besonderen Art ein. Bei dieser Frau könne man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht lange sein Sperma bei sich behalten. Im Englischen spricht man bei derlei Vorhaben von einem „glory-or-grave-job“. Entweder man bekleckere die Frau sehenswert und sei glücklich (man empfindet sein Tun als eine glorreiche, ruhmreiche Tat) oder man sei frustriert, weil das Vergnügen so schnell vorbei ginge (was eine Grabesstimmung der Trauer um das eigene Durchhaltevermögen auslösen könne).

Und so sieht sich die Dame aus feinem Haus selbst: „Ich heiße Amanda und schwöre bei jeder Erektion, die vor mir steht, auf meine Spermageilheit. Ich bin eine reife Frau, mit einer superschlanken, sexy Figur, endlos langen Beinen und einer damenhaften Aura, die für dich wunderbar erregend im völligen Kontrast zu meinen eindeutigen Handlungen steht. Für die Statistikfreaks hier meine Kernzahlen: 175 cm, 50 kg, 75-B.“ Amanda verspricht sich doppelt durchnehmen zu lassen und zu schlucken. Die Mitspritzgebühr, in der Käsehäppchen und Kola, Salzkekse und Sprudel, Oliven und offene Gesprächskultur, Handtuch und Hemmungslosigkeit schon enthalten sind, beträgt lediglich zwanzig Euro, wofür jedoch in Kauf genommen werden muss, dass ihr Ehemann fürs private Archiv mitfilmt. Zudem besteht sie darauf, dass die Herren untenrum rasiert erscheinen, was dann aber, als die Aktion losgegangen ist, auch niemand mehr so schamhaargenau nimmt.

Es ist ein Heidenspaß sich an den zahlreichen Jugendgruppen, die am Potsdamer Platz Berlin erkunden, auf den Weg zum Veranstalter vorbeizuschlängeln, und dabei dem Drang zu widerstehen ihnen zuzurufen: „hey, wenn ihr mal was wirklich typisch Berlinerisches sehen wollt, kommt doch einfach mal zu dem Gangbang mit, auf den ich gerade gehe.“ Wer die eigene hormonelle Hochstimmung vor so einem Event kennt wird verstehen, dass man in der vorfreudig-vororgiastischen Phase alles und jeden zu sexualisieren beginnt. Eine große, schwere Altbau-Eingangstür muss man nach dem Klingeln aufstoßen, um dann im Hinterhof die richtige Tür zum erotischen Paradies zu finden. Geschafft. Die Haare zurückgekämmt, was jede Frau total enthemmt, begrüßt Gastgeber Don jeden Besucher mit einer Herzenswärme, dass man schon am Eingang spürt, dass man sein Geld hier gut anlegen wird.

Zwischen dem Sichtvorhang hindurchgeschlüpft stehst du in dem knapp mannshoch rotgetünchten Sexgewölbe, wo Amanda, der Grund unseres Kommens, bereits völlig entspannt im vom Gastgeber Don Gallo selbstentworfen und selbstgebauten Spermastuhl mehr liegt als sitzt. Die Version 2.0, mit kleinen Verbesserungen, befindet sich bereits in der Konstruktion, die Don Gallo sogar vermarkten will. „Stehen Männer an vor deinem Mund, wo du dir kniest die Beine wund, garantiert dir Blasen ohne Nackensteife, die Chaiselongeue Wichsnur, die dich erlöst von jeder Form von Eile“ (nur ein Werbeslogan-Vorschlag).

Amandas grauhaariger Ehemann sitzt ebenso entspannt im Hawaiihemd mit Kamera in der Hand daneben, weil er das Ereignis fürs Familienalbum festhalten will. Das Video könnte in das nächste Verwandtentreffen etwas Aufruhr bringen … Amanda sitzt mit gradem Rücken majestätisch im Spermastuhl, ein langer Schwanz hängt ihr als Zopf gebunden vom Hinterkopf, während sie nicht lange darauf zu warten braucht, bis der erste Freiwillige seinen Schwanz in ihren Mund schiebt. Er steht ihr übrigens gut zu Gesicht.

Amandas kniehohe High-Heels, die mit ihrem grobmaschigen Netzkleid kombiniert sind, unter dem alles herrlich einfach begreifbar ist, lässt sie wegen ihrer aufrechten Körpersilhouette wie eine stolze, selbstbeherrschte Dame aus dem Rokoko-Zeitalter erscheinen, die selbst bei einem erstklassig an ihr appliziertem Orgasmus die Haltung zu bewahren versteht. Während ein Mann seinen Finger krumm macht, um gentlemanlike ihren G-Punkt zu stimulieren, ehe er ihr sein Sperma ins Gesicht schleudert, stülpt ein anderer Mann ohne große Worte zu machen sein Gemächt in ihren Mund, wo sein Schwanz ein warmes Übergangsbleiberecht erhält, sofern er denn nur ständig rein und raus gehe. Bequem, da gepolstert, lümmelt sie auf dem designten Spermastuhl rum und genießt es, die Männer Arbeit in ihr verrichten zu lassen. Zugegeben: ihre Lippenmuskulaturen, sowohl die Waagerechten (Mund) als auch die Senkrechten (Scham), stehen in akuter Gefahr nach dem Event schweren Muskelkater zu bekommen. Der erste Abspritzer ist absolut hollywoodreif und läuft ihr durch das gesamte Gesicht. Grandios.

Amanda trägt auch angespritzt ihre breitbeinige Seriosität zur Schau, genießt das Spiel mit ernster Miene. Jene hellt sich ein wenig später auf, weil sie drei Minuten ohne Ejakulation so nicht länger akzeptieren will und uns mit ihrem Lächeln motiviert: „Ich hätte jetzt gern wieder Sperma.“

Es gibt kein Sperma. Dafür geht ein Partygänger vorsichtig zum Fisting über. Zielstrebig. Und der Kollege hinter ihm, frohlockt schon mit knetender Hand, es ihm nachzutun. Der Fister der ersten Stunde beendet sein Tun, nimmt all seinen Mut und seinen Schwanz in die Hand, um Amanda dann wunschgemäß ins Gesicht zu spritzen. Sie melkt in der Folge die nächsten auf sie zulaufenden Schwänze gekonnt in ihr Antlitz ab und lächelt danach spermaselig in die vom Ehemann gehaltene Kamera.

Fürsorglich fragt der Gastgeber Don Gallo nach, ob sie zwischendurch mal was trinken möge. „Nein, außer Sperma nichts“, lautet prompt die Antwort Amandas.

Nachdem Amanda den ersten Überdruck der Herren abblies, geht die eine Männerfraktion zum Plausch unter Geschlechtskollegen über, die andere Männerfraktion, die schon wieder einen hoch zu kriegen im Stande ist, versucht sich am sportlich-ambitionierten Dosen-Doppeldecker. Sie schieben ihre Schwänze Amanda zu zweit in die Vagina, was diese ohne einen Ton der Entrüstung oder entgleitender Gesichtszüge aufnimmt. Der Gastgeber Don spendiert derweil eine Runde Espresso, der die müden Männer wieder munter machen soll.

Als in der nächsten Doppeldeckerrunde ein Mann sich bereits vaginal in sie bohrte, fordert sie vehement ein: „ich brauch noch einen zweiten Schwanz anal … aber richtig steif muss er sein.“ Ich kann nur staunen, wie sich in der nächsten halben Stunde, die Männer an den Löchern abwechseln, sodass Amanda unterleibsmäßig tatsächlich fast durchgehend doppelt gefüllt bleibt. Motto: double income, no kids (doppelte Vereinnahmung der Löcher, keine Angst vor zu alimentierenden Folgen).

Ein Mitglied unserer Bukkakegruppe äußert sein Leck-Begehr. Amanda zögert keine Sekunde und weist ihn genau an: „zieh meine Schamlippen weiter auseinander, lutsch den Kitzler härter.“ Und er leckt und leckt. Und leckt noch immer. Und erntet dann wohl das größte Lob, was einem eine Frau überhaupt aussprechen kann. Würde dieser Mann am Ende der Session Autogrammkarten verteilen, es wäre darauf nur seine Zunge abgebildet. „Die schmeckt wie Obst“, schwärmt er uns in der Tratschrunde später was vor. Und Amanda hat dann noch den Ehrgeiz ihm sage und schreibe noch ein viertes Mal zum Höhepunkt zu bringen. Sie schafft es mit viel Raffinement ihn wieder lautstark zum Ejakulieren zu bringen. Der Spritzer mit ihrem Lecklob im Gedächtnis reagiert schlagfertig: „okay, sagen wir unentschieden!“

Der nächste Bukkake/Gangbang mit Amanda findet am Dienstag, den 14. Juni 2011 statt bei Berlinpleasure statt.