Rezensionen
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Trockenpflaumenquote für Chefsessel
Fernsehkritik: „FrauTV“ (WDR) Was bewegt die moderne Stöckelschuhfrau jenseits ihrer Alltagssorgen rund um die Sprachlosigkeit ihres Mannes am Frühstückstisch? Für die Fernsehredaktion steht da folgende Frage ganz oben: bin ich zu dick? Dementsprechend widmet man sich in aller Bauchumfangsbreite um den Diät-Wahnsinn. Überhaupt knöpft man sich die Eigenartigkeiten weiblicher Denkmuster…
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Wer schön sein will, muss die Prozedur erleiden
Fernsehkritik: „Echt schön!? – der Kult um den perfekten Körper“ aus der Spiegel-TV-Reihe (Vox) Äußerlichkeiten sind überbewertet. Aber was hilft die Erkenntnis wenn man weiß, dass sich der erste Eindruck nun mal zwangsläufig von der Ausstrahlung, vom Auftreten, der Aura bildet. Und wer über Dergleichen nicht so verfügt oder wessen…
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Schlechter Sex
Jeder wünscht sich guten Sex. Für guten Sex wurden Kriege geführt, Gesetze gebrochen und Freunde verraten. Guter Sex ist der Grund, warum sich Frauen die Brüste vergrößern lassen und Männer Autos fahren, die sie sich nicht leisten können. Guter Sex ist ein Statussymbol und wer keinen guten Sex hat, macht etwas falsch in seinem Leben.
Geschichten über guten Sex sind aber leider ziemlich langweilig. Wen interessieren die erotischen Höchstleistungen seiner Mitmenschen? Wer klopft der besten Freundin schon gerne auf die Schulter, wenn sie mit ihren überragenden Verführungskünsten prahlt? Niemand.
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Sex mit Prostituierten ist nichts weiter als professionelle Unterleibs-Unterhaltung
Ein Reporter zieht in den größten Puff der USA – das neu gegründete „Wild Horses“. Übersetzt: wilde Pferde (Werbespruch: wild horses, wo wilde Frauen immer wollen). Man hätte es auch „freilaufende Hühner“, „Schlampenstadl“ oder „Sex in der Wüste“ nennen können. Hilfsbereit wie so viele Männer unvermittelt gegenüber hübschen Frauen seien können, sehen wir Sexarbeiterinnen beim Umzug in den einzigen legalen Puffs im Staat Nevada und der Reporter packt mit an.
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Sexgöttin – Von unwiderstehlichen Anmachen und anderen Anzüglichkeiten
Mal ehrlich, wer möchte nicht gewagte Verführungen und unwiderstehliche Anmachen von der Dame seines Herzens und seiner Lust erleben?
Aber genau das ist nicht immer ganz so einfach, gerade dann nicht, wenn mal wieder ein kleines sexuelles Missgeschick das Vorhaben bremst und man nach einer vielversprechenden Alternative suchen muss.
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Liebesarbeitszeit bis zur Rente
Der Sender für den in die Jahre gekommenen Gebissträger widmete sich seriös und angenehm fern jeder skandalisierenden Effekthascherei wie wir es beim Privat-TV gewohnt sind, wo man das Vorurteil pflegt, dass käufliche Sexualität ein schmutziges Geschäft sei, den Sexarbeiterinnen mit reichlich Lebenserfahrung. Ist ja alles so piefig-bürgerlich bei diesen drei älteren porträtierten HWG-Omas! Geradezu stinknormal.
HWG steht als Kürzel für häufig wechselnden Geschlechtsverkehr, was sich der Hausarzt gern ganz oben als Notiz auf die Patientenakte schreibt, um beim nächsten Besuch gleich eine grobe Richtschnur zu haben, wo er sein hilfesuchendes Gegenüber einordnen muss.
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Pornographie dient als Leitbild unseres übersexualisierten Alltags
Eine der tiefgründigsten, intelligentesten und wissenschaftlich fundiertesten Sendungen im Deutschen Fernsehen: die Reihe Scobel. Es ist ungerecht und unverständlich, dass sie weitgehend unbeobachtet versendet wird. Der Moderator, im aktuell egozentrischen Zeitalter kann man seinen Namen stets am Titel der Sendung ablesen, heißt Gert Scobel und eröffnet die Redesendung, die man durch seriöse Filmeinspieler vorzüglich garniert, mit einer mir bislang fremden historischen Einordnung. „Man spricht schnell von sexueller Verwahrlosung der heutigen Jugend.
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Hart erarbeitete Sexualität
Berlin. Am Bahnhof Zoo bekommt der ausgeraubte Tourist wie der Hauptstadtobdachlose in der Bahnhofsmission einen tröstenden Kaffee mit belegten Brötchen. Kostenlos. Die Gegend strahlt den Charme der Sechziger Jahre aus und riecht leider auch ein wenig so. Momentan baut just an diesem Ort der Verlierer das Luxushotel Waldorf-Astoria einen gigantischen Hochhauskomplex und wird damit Nachbar vom Erotikmuseum von Beate Uhse, in dem heute die Lesung eines Journalisten stattfand, der ein Buch über das Ach und Weh an deutschen Pornosets schrieb. Die Bilder zu den Worten braucht man sich nicht in der Phantasie ausmalen, denn ein Fotograf durfte das Geschilderte mitknipsen. Eine Vernissage der besten Szenenfotos offeriert die Bar im Erotikmuseum.
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Domestizierte Verpartnerte treffen sich zum Indianerspiel
Wozu hat uns Männer die moderne Frau gemacht: zu lammfrommen Sitzpinklern, zu verständnisvollen Zuhörern, zu gebändigten Kraftmaschienchen, zu nachsichtigen Wunschablesern von Frauenempfindungen, ja zu dressierten Liebhabern, die stets nach weiblichen Zuruf ihren Mann stehen. Aber wollen Männer wirklich so sein? Es trifft sich zum Raushängen urwüchsigen Herrenrituale eine Männergruppe in einer einsamen Region Deutschlands, übernachtet in Wigwams, trommelt sich lautstark seinen Frust von der Seele und redet mal unter Gleichgesinnten darüber, wie anstrengend das heute so ist ein Mann zu sein.
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Musical Peaches does herself – Kunst oder Porno ?
In Berlin ist jetzt ein Musical auf die Bühne gekommen, das bewusst proviziert und sicherlich die Gemüter erregen wird.
Die 41 jährige kanadische Sängerin Peaches (bürgerlich: Merrill Beth Nisker) hat mehrere ihrer Alben zu einem Musical zusammengefasst, welches nicht nur Musik darbietet, sondern auch viel nackte Haut und provozierende Outfits zeigt.
Die Performance wirkt wie eine Mischung aus Sexshow und Punkkonzert.
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Tantrafee Iris Bücker
Nachdem Iris Bücker vor nicht einmal einem halben Jahr mit ihrem Swingerclub Knigge “Trau Dich in den Swingerclub” ihr Buch-Debüt veröffentlichte, folgt nun bereits das nächste Werk.
In “Tantrafee – Geschichte(n) einer Tantra-Masseurin” erschließt sich nun auch detaillierter der Zusammenhang zwischen ihren Tantra-Massagen und Swingerclubs.
So schreibt Iris Bücker in ihrem neuem Buch über die erlebten Geschichten mit ihren Gästen und warum sie nach einiger Zeit die Tantra-Praxis wieder aufgegeben hat.
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Sex oder Salsa? Ein Szene-Roman!
Seit kurzem gibt es ein böses Männerbuch auf dem Büchermarkt: Sex oder Salsa von Siggi Selector.
Böse deshalb, weil es in diesem Salsa- und Rotlicht-Roman sehr unmoralisch zugeht.
Der TOM hat den Erotikthiller schon mal gelesen und fast ihn hier mal kurz zusammen …
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Schön nackt … war der Osten
Erotische Bilder gab es im Osten maximal im Kopf oder in Kunstmuseen.
Nur die etwas speziellere Art der Aktfotografie, meist in schwarz weiß, wurde auf Grund ihrer Natürlichkeit und Unverfänglichkeit ebenfalls geduldet und sogar im „Magazin“ abgebildet.
Jetzt gibt es erstmals mehr als 150 erotische Aktfotografien aus dem Osten zusammengefasst in einem Buch. 19 Fotografen zeigen darin ihre Arbeiten.












