Das doppelte Leben der Domina Hera

Domina Hera aus DüsseldorfBeschrieben wird sie als eine Eisenfaust mit einem Samthandschuh. “Hera, die Göttin aus Düsseldorf” hat Deutschland mit ihrem aussergewöhnlichem Buch: “Rechtsanwältin am Tag- Domina in der Nacht” (Schwarzkopf & Schwarzkopf) zum reden gebracht.

In ihrem Buch beschreibt sie ihr Doppelleben als Juristin und Domina. Ob im Anzug für den Gerichtssaal oder in Leder mit der Peitsche, Hera verlangt immer volle Aufmerksamkeit! TOM wollten mal Einblick in ihr Leben bekommen und wurde bei einem Interview nicht enttäuscht.

TOM: Was warst Du zuerst, Rechtsanwältin oder Domina?
Hera: Beides entwickelte sich paralell.

TOM: Wie würdest Du den Reiz an SM einer Durchschnittsperson beschreiben?
Hera: Oh… man muß nicht alles verstehen. Aber ich würde versuchen für Tolleranz zu werben.

TOM: Warum denkst Du, dass Menschen Schmerz und Demütigung erleben möchten?
Hera: Um ein Gleichgewicht wieder herzustellen, was irgendwann verloren ging.Domina Hera

TOM: Was hat Dich zu diesem Geschäft bewegt?
Hera: Starke Frauen und Rebellion.

TOM: Wer hat Dir beigebracht mit der Peitsche umzugehen?
Hera:
Eine sehr gute und liebenswerte Frau, die auch in ihrer Freizeit Domina ist. Ich verehre sie sehr.

TOM: Würdest Du Dich als machthungrig beschreiben?
Hera: Nein. Machthunger ist doch eine Schwäche.

TOM: Beschreibe Dich in einem Wort.
Hera:
Mitfühlend.

TOM: Hast Du weibliche Kunden?
Hera:
Habe ich, aber eher sehr sehr selten. Meist in Begleitung ihrer männlichen Lebenspartner.

TOM: Ist die Mehrheit Deiner Kunden wohlhabend?
Hera: Eher das klischee vom Machtmenschen. Das ist aber NUR meine eigene Erfahrung.

TOM: Hattest Du jemals einen Arbeitskollegen als Kunde?
Hera:
Natürlich. Aber ich respektiere sie wie alle meine Kunden.

TOM: Wie wirkt sich Deine Rolle als Domina auf Deine persönlichen Beziehungen aus?
Hera: Alle meine Beziehungen verlaufen vollkommen unterschiedlich. Ich habe aber keinerlei „Alltagsdominanz“.

TOM: Was war die schlimmste Erfahrung, die Du als Domina hattest.
Hera: Einen Gast, der dringend eine psyschologische Betreuung brauchte. Ich habe alle weitern Sessions mit ihm abgelehnt.

TOM: Was ist Dein liebstes Kleidungstück?
Hera: Als Domina: Alles aus Leder, Leder, Leder. Privat: Louboutin Schuhe.

TOM: Was ist Dein Ratschlag für neue Dominas?
Hera: Findet euren Weg und probiert euch aus. Verliert nie den Respekt euren Kunden gegenüber!

TOM: Was ist Dein liebstes Spielzeug?
Hera:
Eine ordentliche Gerte und mein Gehirn.

TOM: Wo siehst Du Dich in 5 Jahren?
Hera: Ich werde so lange als Domina arbeiten, wie es mir und meinen Gästen Freude bereitet. Geplant habe ich in meinem Leben tatsächlich noch nie etwas. Meine Freundin und ich haben einen „Insiderspruch“ wenn wir uns verabschieden: „ich bin ja so gespannt…“ das soll übersetzt heißen, wir bleiben lebendig und sind offen für alle Abenteuer.

Hera, vielen Dank für das aufschlussreiche Gespräch, auch im Namen der TOM Report Leser!

Die besten Szenen aus den Heras Filmen gibt es jetzt auf einen 100 Minuten langen DVD in Tom’s Online-Videothek, bei der Hera auch selbst Regie führte.

Also gleich downloaden und viel Spaß mit „Best of Hera“ … wünscht der TOM!