Der dicke Mann und die junge Frau – Dreh für eine Gang Bang Episode

TOM Report Serie: Porno in Deutschland»

 

Das hätte sich Olli auch nicht gedacht, dass er mal eines Tages der einzige noch regelmäßig filmende Porno-Produzent Münchens sein würde. Als sich Konkurrent John Thompson im August letzten Jahres aus der Bayern-Metropole nach Berlin verabschiedete, war es dann soweit. In der einstigen Porno-Hauptstadt München hält Olli nun die Stellung. Ich treffe ihn für mein Buch PORNO IN DEUTSCHLAND – REISE DURCH EIN UNBEKANNTES LAND in seinem kleinen Filmstudio auf dem Gelände eines innerstädtischen Gewerbeparks.

Olli ist Kameramann, Produzent und Regisseur

Der dicke Mann in schwarzer Hose, schwarzem T-Shirt und mit der Videokamera in der Hand bewegt sich überraschend leichtfüssig zwischen den nackten Körpern bei der Suche nach dem, was für die besten Bilder taugt, und allein diesem Zweck dienen auch seine Anweisungen: „Hans, komm mal her und steck ihn ihr in die schöne Muschi. Dieter und Klaus, ihr habt doch sicher noch was übrig für ihren Mund!“ Sasha, die Darstellerin, greift nach den beiden Schwänzen und leckt sie abwechselnd. Der Mann, der hier die Kommandos gibt, beugt sich leicht vor und geht mit der Kamera bis auf einen halben Meter ran.

„Das ist gut, das macht dich geil!“ sagt er. Hans spritzt ab. Etwas zu früh. Die ganze Sache hat doch gerade erst angefangen. Hans zieht sich zurück und ein anderer Mann nimmt seinen Platz ein.

Es ist Freitagabend, kurz vor halb acht. In dem hell erleuchteten, fast steril wirkenden Filmstudio hat sich eine Gruppe von sieben Männern um die zierliche Porno-Darstellerin Sasha Laheine versammelt und versucht unter grellem Scheinwerferlicht versaut zu sein. So richtig will das noch nicht klappen. „Es sind nur sieben Typen gekommen, angekündigt hatten sich mehr. Aber es ist heiß draußen, und das hält viele ab. Je mehr kommen, umso besser die Stimmung“, meint Olli,  Kameramann, Regisseur und Produzent in einer Person.

Die Männer, die heute gekommen sind, kennen sich aus. Sie sind regelmäßig Darsteller, Amateure, Hobbypornografen, immer wieder, nämlich dann, wenn Olli sie anruft für einen neuen Dreh. Ganz normale Männer – der eine mit kleinem Bauch, andere locker über 40, ein Student ist dabei mit Kinnbärtchen und Zopf, ein anderer hat sich eine Strumpfmaske übergezogen, er will nicht erkannt werden.

„Einige von denen sagen ihrer Freundin, sie gingen zum Sport. Die kommen dann hier mit ihrer Tasche an und machen das, was sie zu Hause nicht dürfen. Zum Beispiel, der Frau mal in den Mund spritzen“, meint Olli. Ein Kioskbesitzer, Bauarbeiter, Studenten, ein Busfahrer. Als hätte man in einer Kneipe zufällig ein paar herumstehende Männer eingesammelt und hierher gebracht. So durchschnittliche Typen eben. Ich merke das an der Art, wie sie sich unterhalten: Keiner hält sich für was Besonderes. Nackt vor der Kamera sind alle gleich. Die Kleidung ist weg, und damit, so scheint es, auch der soziale Unterschied.

Olli ist ein geradliniger Typ. Ein richtiger Brocken. Ein Mann, der mich, den Journalisten, den Eindringling, den Besucher, ohne Vorbehalte empfängt, mit mir über alles redet, der mich bei seinen Porno-Dreharbeiten zusehen und Fotos machen lässt – in dieser fast geruchslosen Filmstudio-Kulisse mit dem Estrichboden.

Manchmal ist die Stimmung fast steril...Als Journalist bin ich vielen Menschen aus den unterschiedlichsten Branchen und sozialen Bereichen begegnet, habe mit ihnen über den Beruf, ihre Probleme gesprochen, sie zu ihrer Motivation, ihren Sorgen befragt. Aber nur sehr wenige sind mir mit einer derartigen Offenheit begegnet wie dieser Mann, der in seinem Filmstudio auf dem kleinen Gewerbepark an der Gmunder Straße in Obersendling mitten in München seit Jahren Pornos dreht und es inzwischen auf über 200 Filme gebracht haben dürfte – so genau weiß er das selbst nicht mehr.

Bei der Essener Firma Videorama hat er mit seinen Gang-Bangs angefangen, später dann ist er zu Magma gewechselt. Gang-Bang-Schlampen heißt seine Serie, die es inzwischen auf mehr als zwei Dutzend Folgen gebracht hat. Alle paar Monate bringt er unter dem Magma-Label eine neue Folge heraus – mit vier bis fünf Gang-Bangs auf einer DVD. Andere seiner Titel heißen: Extrem belastbare Fotzen, Durchgefickt vom S.E.K (Sperma-Einsatz Kommando), Reife Grotten im Härtetest, Ollis Ghetto-Fotzen, Blinde Kuh.

„Wenn Du jetzt 1000 DVDs von einem Film verkaufst, bist Du der König. Es wird wohl den Bach runtergehen, weil die deutschen Firmen nicht erkennen, was Sache ist.“
Wobei jetzt die Branche selbst die Misere noch verstärke, meint Olli. „Firmen wie Magma oder Videorama sparen an allen Ecken. Die wärmen alte Sachen auf und hoffen, dass es die Kunden und die Videotheken nicht merken. Aber natürlich merkt es jeder, wenn er einen Zusammenschnitt bereits gedrehter Szenen sieht. Und die Kunden bleiben aus.“
Olli hat die Konsequenzen gezogen. Neben seinen Filmen, die er für die großen Firmen dreht, geht er in den Amateur-Bereich.

Es gibt Frauen, so erzählt er, die rufen bei ihm an, weil sie es mal vor der Kamera machen wollen. Die lädt er ein, dann fickt er sie, auch schon mal mit einem Freund, und stellt die Clips auf die Seite. „Das läuft dann unter ‚Amateur’“, meint Olli. „Die Frauen wissen, was mit den Filmen geschieht. Manche rufen auch nur an, kommen dann aber nicht. Für die ist schon der Anruf thrill genug. Das bringt die in Wallung, aber zum Dreh tauchen sie ab. Vertane Zeit.“

Das Studio liegt im GewerbegebietWer Geld bekommt, ist die Darstellerin. Sasha Laheine sitzt vor dem Schminkspiegel im hinteren Teil des Studios, in einem abgetrennten Bereich, und brezelt sich auf. Die Haare bekommen Volumen verpasst, die Wangen werden geschminkt. Sasha macht heute auf gothik. Schwarze Schuhe mit hohen, bleistiftdünnen Absätzen, schwarze Sonnenbrille, ein enges, schwarzes T-Shirt: ein Porno-Punk. Sasha ist eingesprungen für die Darstellerin, die abgesagt hat. Die hat Chlamydien, eine bakterielle Erkrankung der Schleimhäute, die häufig im Genitalbereich auftritt, sich aber gut mit Antibiotika behandeln lässt.

Für Darstellerinnen reichen bei Olli HIV- und Hepatitis-C-Tests nicht aus, er verlangt zudem Tests auf Chlamydien und Syphilis. Sashas Ergebnisse sind okay.

Kurz vor dem Dreh wird jeder fotografiert. Dazu halten die Männer die Einverständniserklärung, den Personalausweis und die aktuelle Playboy-Ausgabe in die Kamera. Olli kann so jederzeit nachweisen, dass alle Teilnehmer zum Zeitpunkt der Dreharbeiten volljährig waren. Die Unterlagen schickt Olli mit den Videobändern zur Vertriebsfirma Magma, wo sie gelagert werden, um bei Weiterverkäufen dann an den neuen Rechteinhaber überzugehen. Bürokratie, Verwaltungsvorgänge, Archivierungsarbeit, Verträge, die unterzeichnet werden, Tests, die gemacht und gelagert werden, und dann der hemmungslose, ungezügelte, versaute Sex: Pornographie und Bürokratie, das geht nicht, muss aber gehen. Und es ist nicht nur notwendig, sondern offenbar auch hilfreich, bisher jedenfalls gab es in Deutschland in der Porno-Branche noch keinen bekannten Aids-Fall. Das sagen die, die Pornos machen. Und niemand hat bisher das Gegenteil behauptet.

Bevor es losgeht, bestimmt die Sasha die Regeln. Sie spricht zu den Männern: „Wer bei mir im Arsch war, geht sich erst waschen und desinfiziert sich den Schwanz, bevor er ihn mir in den Mund steckt. Und wenn ich leicht den Kopf schüttle, dann heißt das: jetzt nicht mehr, bitte zieh dich zurück.“ Olli wartet bereits mit der Kamera. Er hat sich was ausgedacht. Seine Anweisung: Sasha steht in dem kahlen Studio, angestrahlt von den Scheinwerfern, schwingt lustlos einen Besen und beklagt sich über die Putzarbeit.
„Jetzt wären ein paar richtige Kerle nötig“, meint sie, und prompt betreten die sieben Männer die Szenerie, alle nackt, zum Teil mit steifem Schwanz, einer nimmt ihr den Besen ab – und los geht’s!

Olli dirigiert die Männer, sieht, wenn einer nicht mehr richtig kann, ruft einen anderen herbei, motiviert, treibt an, und Sasha, die ahnt, welche Perspektiven Olli braucht, versucht ihrerseits, die Männer zu arrangieren, und feuert sie an, heftiger ranzugehen. Olli macht jetzt kleine Witze, versucht die noch verhaltenen Männer in Stimmung zu bringen. Und Sasha Laheine gibt sich alle Mühe, Lust, Gier, Ausschweifung für die Kamera darzustellen und damit dem zukünftigen Betrachter zu vergegenwärtigen. Olli ist in seinem Element.

„Okay, ich brauch jetzt hier den Bernd. Hab erst 23 Minuten im Kasten. Müssen noch was zulegen. Erst in den Arsch. Und dann noch einer in die Muschi. Drei Minuten DP (double penetration, also Anal und Vaginal), ich brauch noch einen für den Mund. Und jetzt machen wir ein paar Standfotos. So bleiben, bitte!“

Sasha, die Darstellerin, bereitet sich vorNach einer halben Stunde ist Pause. Sasha reibt sich die Arschbacken. Ausatmen. Es wird Wasser getrunken. Ein paar Männer lassen sich in der Sofaecke nieder. Olli schiebt einen Film ein, einen Porno, den er selbst gedreht hat. Das soll die Mannschaft aufgeilen. Der Porno also, der vor ein paar Monaten hier an dem selben Ort gedreht wurde, soll nun dazu führen, dass die Beteiligten besser in Stimmung kommen. Irgendwie auch absurd, und wenn das so weitergeht? Dass der Porno, der jetzt gedreht wird und für den die Männer jetzt aufgeheizt werden, in absehbarer Zeit auch in den DVD-Player geschoben wird, um wiederum die dann antretende Gruppe zu animieren?

Bei Olli fällt es mir auf: Pornographie hat immer mit dem Problem der Sichtbarkeit, der Sichtbarmachung zu kämpfen, denn während der Orgasmus des Mannes sich für die visuelle Darstellung hervorragend eignet, entzieht sich der weibliche Orgasmus der Darstellbarkeit. Man möge mir den kleinen Exkurs an dieser Stelle verzeihen, aber ausgerechnet Frauen haben zu diesem grundsätzlichen Problem der Pornografie interessante Gedanke geäußert. Die Soziologin Gertrud Koch hat es so formuliert: „Der Ausdrucksmangel des naturalistischen pornographischen Films muss mit Notwendigkeit vor seinem Ziel, den geheimen Ort der Lust der Frau zu schauen, haltmachen.“ Ist der Orgasmus beim Mann sichtbar, versinkt er bei der Frau ins Reich der Mutmaßung. Die Feministin und Filmtheoretikerin Linda Williams führt den Gedanken weiter: „Bei der weiblichen sexuellen Lust erweist sich das Prinzip der maximalen Sichtbarkeit als unzulänglich. Anatomisch findet der Orgasmus der Frau an einem ‚unsichtbaren Ort‘ statt, der nicht so einfach sichtbar zu machen ist. (…) Die treibende männliche Phantasie hinter dem harten Porno lässt sich also beschreiben als der (unmögliche) Versuch, diese visuelle Besessenheit, diesen Wahn der Sichtbarmachung auf den weiblichen Körper anzuwenden, dessen orgasmische Erregung nie objektiv gemessen werden kann.

Als Folge des Mangels der Beweisbarkeit weiblicher Lust, verlagert sich das Interesse des Betrachters dann auf Indizien. Wie gierig ist ihr Blick? Ist das Stöhnen überzeugend? Sind die Bewegungen unkontrolliert oder verraten sie sich durch darstellerische Effizienz? Ist das Lachen echt? Der Blick glasig?

Ist dieses Körper- Arrangement von Olli also letztendlich sogar nur Ausdruck des Unvermögens, das Unsichtbare abbilden zu können? Verbirgt sich hinter seinem geschäftsmäßigen Auftreten dann doch nur Hilflosigkeit? Und teilt der Betrachter, der sich immer wieder auf die Suche nach dem Echten macht, diese Hilflosigkeit? Vielleicht kann man das an den Gang-Bang-Schlampen erkennen: Dass sich die gelungenste Pornographie da abspielt, wo kein Objektiv hinein zu schauen vermag – im Kopf des Betrachters.

Das Bemühen, den Riss zwischen Realität und Fantasie aufzuheben, mündet in der Feststellung, dass Pornographie davon lebt, immer nur Annäherung, aber nie Erfüllung zu sein. Gibt es deshalb Porno, weil er verspricht, was er gar nicht halten kann? Nämlich die Lust der Frau sichtbar zu machen?! Da die Lust der Frau offenbar als Mysterium erscheint, muss sie immer wieder aufs Neue verhandelt werden.

Auf der Suche nach dem richtigen Blick...Olli hat mich den Männern als anzulernenden Kameraassistenten vorgestellt. Wüssten sie, dass ich hier bin, um ein Buch über sie und alles andere hier zu schreiben, wären sie womöglich gehemmt, meint Olli. „Männer sind vor der Kamera viel unbeholfener und unsicherer als man meinen könnte, die Angst zu versagen ist ausgeprägt, immer da. Im Film kommen die Männer als der aktive, manchmal auch aggressive Typ rüber, davon lebt Porno, in Wirklichkeit fällt es vielen schwer, die Frau richtig durchzuvögeln.“
Der Dreh steuert auf seinen Höhepunkt zu. „Abspritzen“, meint Olli.

Er gibt seiner Darstellerin die dünne Glasplatte, die er aus einem Bilderrahmen entfernt hat. Die hält sie sich unter das Kinn. Die Männer gruppieren sich um die Frau und spritzen das Sperma auf die Platte. Sasha leckt es unter stöhnenden Jauchzern auf. Der Mann mit der Maske hat sich nun den Strumpf abgezogen. Er steht hinter der Kamera und lacht, ungläubig, verlegen? Das kennt er nur aus Pornos, die Frau, die das Sperma von sieben Männer aufleckt, und jetzt ist er dabei, und es ist wirklich so! Und doch auch wieder nicht.

Alles vorbei. Alles im Kasten. Sasha wischt sich den Rest mit Zewa aus den Mundwinkeln. Die Männer ziehen sich zurück. Ins kleine Bad. Sie waschen sich. Kurz darauf, Sasha bei Olli im Büro. Sie findet, dass die Männer heute nicht so richtig bei der Sache waren. „Zu verhalten, kaum einer ist so richtig an mich rangegangen.“ Es gefällt ihr, sagt sie, von mehreren Männern genommen zu werden. Privat sei das schwierig. „Da weiß man nie, an wen man gerät.“

Sie benutzt den Porno so, wie der Porno sie benutzt. Sasha ist 21, Erzieherin wollte sie werden, jetzt verdient sie ihr Geld mit Gelegenheitsjobs. Und immer mal wieder dreht sie Pornos. Seit drei Jahren geht das so. Verhandelt wird bei Olli immer nach dem Dreh. Was genau er Sasha heute zahlt, will er nicht verraten. „Es geht immer um den Bereich von 400 bis 700 €.“

Als sich Sasha verabschiedet, scheint sie zufrieden. Olli hat sie eingeweiht. Sie umarmt mich zum Abschied, gibt mir einen Kuss auf die Wange und wünscht mir viel Glück bei meinen Recherchen. Im Gegensatz zu den erschöpften Männern wirkt sie geradezu locker und gut gelaunt.

Zeit für die Standfotos...Olli sitzt an seinem überladenen Schreibtisch und fummelt an der Videokamera herum. Man hört immer wieder, Porno-Darstellerinnen würden ausgenutzt, seien in der Kindheit misshandelt worden, sage ich. Olli beschriftet die Bänder. „Es gibt Frauen, die Vorurteile bestätigen, die saufen, die Drogen nehmen, verwahrlosen“, meint er. „Die hauen die Kohle sofort auf den Kopf und vergessen dabei die Kinder daheim. Aber solche Frauen sind die Ausnahme. Die, die zerbrechen, würden das auch ohne Porno tun. Porno ist nicht die Ursache, allenfalls ein Verstärker.

Ein Porno ist dann gut, wenn ich merke, dass die Frau wirklich dabei ist. Würde ich der Frau drohen, erzeugte ich das Gegenteil.“

Olli macht das Licht aus. Er tritt aus dem Büro ins leere Studio. Das grelle Scheinwerferlicht ist gelöscht, die Porno-Aufführung vorbei. In ein paar Wochen dreht er die nächste Szene. Die meisten Männer von heute werden wieder dabei sein und eine neue Darstellerin. Er fährt mich noch zur nächsten U-Bahn Haltestelle. Das war der Porno-Dreh an der Gmunder Straße, von halb acht bis um 22 Uhr nachts. Sex für die Kamera ist anders. Die meisten Männer wirkten nicht so, als wäre es ihnen leicht gefallen. Später erfahre ich dann, dass Olli inzwischen einen Teil seines Studios vermieten musste.

In der nächsten Folge geht es in den Folterkeller der Syonera von Styx, einer Domina, die in Dresden vor der Kamera Männer quält – das war wohl der bizarrste Dreh, bei dem ich auf meiner Reise für das Buch PORNO IN DEUTSCHLAND – REISE DURCH EIN UNBEKANNTES LAND zugegen sein durfte. Das Buch mit allen 23 Kapiteln, vielen Fotos und 300 Seiten ist im Buchhandel und bei Amazon erhältlich.