Einsame Frau benötigt einsame Männer zum Einsamen

Eine Pornofilmkritik zu „ Bukkake with Saya“ vom SpermastudioSpermastudio: Bukkake with Saya

Als Requisite braucht es lediglich einen roten Designerstuhl aus Plastik. Einsam schreitet Julia zum Einsamen in Bälde genüsslich auf ihn drauf zu. Sie sieht hinreißend aus, eine echte Playboyschönheit: eine optische Normvariante.

Mit keinem Gramm Fett zu viel setzt sie sich wie eine Königin in die körpergeformte Plastik. Julia hat lange schwarze, glatte Haare, die sie sich mit einem schwarzen Haartuch zusätzlich aufpeppte; ein ganz kleiner Büstenhalter versteckt ihre minimalen Ansätze von Titten; an beiden Handgelenken trägt sie schwarze Pulswärmer, als ob es eine suizidale Vergangenheit zu kaschieren gelte; sie trägt einen schwarzen Slip und schwarze Pumps; aber das Auffälligste sind ihr schlanken, schier endlosen Beine, ihre feingliedrigen Arme, nichts schaut abgemagert oder gar zu schlank aus; Julia ist die perfekte Beautyqueen.

Die visuelle Geschmacksvollendung findet durch ihre gewaltige Ausstrahlung, ihren klugen Gesichtszügen und ihren sinnlichen, fle ischigen Lippen eine nie gesehene Vervollkommnung.

„Isch bin zwanzisch“, haucht Julia vielleicht eine Spur zu sehr das Männerbild einer Wichsvorlage abbildend direkt ins Kameraobjektiv. Im Nu hat sie sich bis auf ihre Pumps entblättert und sitzt da nun breitbeinig einsam rum.

Eine einsame Frau benötigt einsame Männer zum Einsamen. Und die sollten nicht lange auf sich warten lassen. Zuvor versichert sie, dass sie Sperma liebe und dass sie Sperma gerne schlucke.

In bester Peepshowmanier lässt sie uns noch einen Blick in ihre Vagina werfen, wozu sie dankenswerter Weise jeweils mit Zeige- und Mittelfinger ihre Schamlippen anpackt und sie unnachahmliche auseinanderzieht. Es folgt eine für meinen Geschmack etwas zu sehr in die Länge gezogene achtminütige Dildoshow, die es nicht gebraucht hätte, um uns von ihrer Geilheit zu überzeugen. Julia zieht sich noch schnell eine Brille auf die Nase, vermutlich als eine Art Spritzschutz für die Augen. Dann geht’s endlich los.

Spermastudio: Bukkake with Saya

Ich bin ernsthaft erstaunt, dass sich die Herren ausführlich blasen lassen. Steht es denen denn bei diesem sagenhaften Vorspiel nicht schon allen bis kurz vor der Explosion? Offenbar haben sich hier Genießer versammelt, die nicht so hier spritz, da spritz einfach kommen wollen. Nein, sie wollen ihre Ejakulation zelebrieren.

Erst nachdem der Kameramann ihnen anempfahl, keine falsche Schüchternheit bei der Gesichtsbesamung Julias an die Frau zu legen, entleert sich der erste Kerl. Es brauchte wohl diese mündliche Genehmigung des Kameramanns, denn die mündliche Genehmigung Julias hat sie ihnen allen doch ausgiebigest blasend erteilt. Nachdem die ersten Herren auf erwartungsgemäße Weise ihren Mund füllen, kommt es zu einer außergewöhnlichen Situation.

Spermastudio: Bukkake with SayaEin Spritzer steht direkt vor ihrem Mund, ein anderer Spritzer direkt hinter ihrem Kopf, um ihr hinterrücks Haare und Stirn zu markieren.

Der Mundspritzer entäußert sich in hohen Bögen über Julias gesamtes Gesicht und trifft dabei den Mann, der hinter ihr steht. Der wiederum ist so geil, dass er mit mehreren starken Schwallen nicht nur wie anvisiert Haare und Stirn sondern seinen Kollegen gegenüber bespritzt. Praktisch haben sich die beiden Männer teilweise gegenseitig bespermt.

Julia lacht. Ihr gesamtes Gesicht ist allein durch diese Beiden richtig schön zugekleistert, allerdings läuft ihr das Geschmadder nun in die Augen, was sie dann sichtlich nicht mehr so zum Lachen findet.

„Es schmerzt da im Auge“ – „Ja“, entgegnet der Kameramann, „das können wir jetzt nicht abwischen. Als Pornostar musst du da jetzt durch.“

Es bespritzt sie noch gut eine handvoll Penisse. Womit sie genügend Arbeitsnachweise im Gesicht zusammengesammelt hat, um sich ihre Gage abzuholen.

Julia lässt keine Fragen offen? Doch eine Frage noch: warum heißt dieser Pornofilm „Bukkake with Saya“, wenn eine gewisse Julia die einzige weibliche Hauptrolle spielt? Hat man da etwa Klarname mit Künstlername durcheinander gebracht?