Eichelschmeichlerin Elvira

Elvira steht auf der Top-Ten-Tittenliste Berlins, weil ihre zwei Argumente am Oberkörper überzeugender wohl kaum sein könnten. Sie wirbt mit der hügeligen Aussicht auf einen Mammalverkehr ihrer 80e inklusive einer unebenen Missionarspenetration mit freier Sicht auf ihr Bergpanorama.

Elvira Berlin

Noch ein anderer Verkehr Elviras fällt schwer positiv ins Gewicht: ihr Mailverkehr. Da schreibt eine Frau ehrlich, direkt, mit ganzen Sätzen, ausdrucksstark und fehlerfrei. Wer schon mal schriftlich den erotischen Schnellkontakt suchte, weiß was ich meine. Bei der Korrespondenz mit Sexarbeiterinnen können einem durchaus mal Zweifel kommen, ob dies hier wirklich das Land der Dichter und Denker sei. Die Preisverhandlungen laufen entspannt ab und der eingeforderte Lockruf/Lockmail kurz vorm Date gehört zu den Gepflogenheiten, die zum Selbstschutz vor Fakern verständlich sind. Nebenbei arbeitet Elvira als Camgirl. Nein, sie schuftet als Telefonpussy, wie dies euphemistisch formuliert wird. Und das dabei ihre natürlichen halbrunden Wölbungen verhindern, dass ihr die Männer all zu lange in die Augen schauen, mag ein von ihr inzwischen akzeptiertes Faktum sein.

Eine spanische Diskothek verloste zur Eröffnung, so stand vor Kurzem in der Zeitung, unter allen anwesenden jungen Frauen einen Gutschein für eine Brustvergrößerung. Folge: der Laden war mit femininem Frischfleisch überfüllt. Große Brüste signalisierten dem Mann, so meinte schon einst der Satiriker Kurt Tucholsky, dass die Frau ein großes Herz habe. Dabei habe in Wahrheit eine Frau mit einer großen Brust lediglich eine große Brust. Sonst erstmal nichts.

Elvira hat ein großes Herz.

Ihre erfrischende Art korreliert mit ihren unübersehbaren Vorzügen, die Elvira zu einer Eichelschmeichlerin par exzellente machen. Auf diese Titten muss man einfach reflexartig seinen körperwarmen Senf dazugeben.

Elvira BerlinAngekommen in der vielbefahrenen Low-Budget-Einkaufsstraße am Steglitzer Kreisel, wo die Autos derart rabiat ihre Pferdestärken austoben, dass es dringend anempfohlen ist nur an der Fußgängerampel einen Gehsteigwechsel zu wagen. Die am häufigsten zu sehende Außenwerbung: „Laden zu vermieten“. Dicht gefolgt von drei Nagelstudios auf fünfzig Metern. Und dann sind da drei ungewöhnliche Geschäfte. Ein Wasserpfeifenlädchen, der Hanf frei Haus anbietet, ein Lampenschirmanfertigungsbetrieb, vermutete Kundschaft 75 plus, und ein New Zealand Pub. Die Passanten in der Zielstraße scheint die Mühsal, die sie mit ihrer bloßen Existenz aufgebürdet bekommen haben, tief ins Gesicht gezeichnet. Gerade die jungen Mütter, die mir als rüpelhafte Gebärfähigen-Clique begegnen, bräuchten eindeutig weniger Nagelpflege und mehr Benehmen.

Mit einem akuten Hüftgelenkschaden dürfte man diese enorm steile Straße, in dem Elvira einen als Privatwohnung getarnten Ein-Frau-Puff eingerichtet hat, kaum bezwingen. Jedenfalls ist diese Straße schon mal der erste Konditionstest, bevor bei Elvira ein anderes konditionelles Leistungsvermögen auf die „harte“ Probe gestellt wird. Nachdem ich mich klopfenden Herzens, nicht ausschließlich wegen Konditionsschwierigkeiten, die zweite Etage hochschleppe, verfliegt meine zweifelnde Bangigkeit schon bei der Begrüßung an der halbgeöffneten Tür. „Du bist genau pünktlich. Das spricht für dich. Na, komm rein.“

Elvira BerlinWir setzen uns nebeneinander auf den roten Überwurf ihres Bett, wobei sie sich schnell als ungemein sympathische Plaudertausche erweist, der man schon mal ins Wort fallen muss, um wenigstens einen Hauch von Gesprächsanteil abzubekommen. Das ist gerade deshalb sehr angenehm, weil auf diese Weise bei mir jede Aufregung – sagen wir mal – verpufft. Zwischendurch bringt sie mir ein Glas Selters, weil sie zu merken scheint, dass mir bei ihrem Anblick die Spucke wegbleibt. Ihre phänomenale Oberweite hat sie zwar noch gut verpackt, da sie jedoch mit Händen und Füßen redet flutschen ihr Möpse während des Warming-Up-Gesprächs immer wieder leicht aus ihren Cups, was sie zum Nachjustieren zwingt. Das amüsiert mich ein bisschen … und erlaubt einen zwanglosen Blick auf ihre Preziosen. Man muss sich ja auch nicht immer in die Augen schauen, wenn man miteinander plauscht.

Kurz thematisiert sie meine Mailnachfrage des Facials und französich pur: „Du, ich komme aus dem medizinischen Bereich, bin Krankenschwester gewesen. Ich hab vieles gesehen. Ich mache alles nur mit Schutz. Im Gesicht mag ich es einfach nicht. Ehrlich, auch privat nicht.“ Und sie fährt mit einer Anekdote aus ihrem Liebesleben fort: „Ich lerne ja ab und zu mal einen Mann privat kennen. Kuck nicht so, so was kommt sogar bei mir vor. Also, meinen Freund habe ich natürlich blank gewesen, ihm aber gesagt, dass er sagen soll, wann er kommt. Du, ich schieb ihn mir nur mal für eine kurze Pause raus, da spritzt der mir ins Auge. Tat ihm ja och Leid. Ich habe ihm eine Szene gemacht und der Abend war für uns beide gelaufen. Im Gesicht will ich es nicht haben.“

Elvira BerlinIrgendwie war dann ja genug geredet. Ich ziehe mich aus und mache mich im Bad frisch, wie das in konservativen Kreisen gerne verklemmt genannt wird. Elvira empfängt mich beim Wiedereintritt im Vollzugszimmer nur noch im BH, den sie ganz langsam öffnet. Dann massiert sie mich mit ihren Nippeln am ganzen Körper und lässt vor allen Dingen meine sichtbare Erregung nicht aus. Das fühlt sich ganz toll an. Und ihr Naturbusen sieht atemberaubend aus, jeder ihrer Berührungen durchzuckt meinen ganzen Körper.

Natürlich greife ich zwischendurch kräftig zu, bin ganz von den Socken … Nein, das kann nicht sein, denn die Socken habe ich ja noch an. Elvira setzt sich, wie vorab besprochen, in Positur, zeigt mir ihre gepflegte, teilrasierte Muschi und gönnt mir einen spanischen Verkehr, bei dem meine Stöße durch diese voluminösen, schweren Busen kaum hindurch kommen. Wer meine Erlebnisberichte aus der Vergangenheit gelesen hat, weiß was jetzt kommt. Als geübter Schnellspritzer liegt, erst recht bei derartiger Stimulanz, meine Ejakulation nicht mehr in weiter Ferne. Elvira sagt: „Hol alles raus, hier ist genug Platz“. Ich schaffe es beide Titten vollzuschmaddern und Elvira kontert mit: „Siehste woll, alles voll“.

Elvira Berlin

Nach dem pflichtgemäßen Gang ins Badezimmer, bei dem ich mir meine eigene Soße abwasche, ziehe ich mich im penibel sauberen Ambiente an. Elvira schmiert sich mein Sperma von den Brüsten. Ich überreiche ihre vereinbarte Gage, was ich so noch nie erlebte. Eine Sexarbeiterin, bei der man erst danach bezahlen muss. Alles nach dem kaufmännischen Grundsatz: erst die Arbeit, dann das Geld. Ungewöhnlich für die Szene, ungewöhnlich für eine so erfahrene Frau wie Elvira. Aber wer würde jetzt, so kurz nach dem eigenen Orgasmus, nicht noch einen klitzekleinen Tipp (ein Trinkgeld) draufpacken?

Am Ausgang scherzt sie noch ein wenig mit mir rum.

Diese Frau müsst ihr kennenlernen! Anfragen und Termine bitte per E-Mail