Interview neben der fickenden Petra – Teil 2

TOM Report Serie: Interview beim Sex»

4 Interview neben der fickenden Petra    Teil 2Reporter: Im Vorfeld hat mich Andi dankenswerter Weise mit der Information versorgt, dass er dir erst die angenehmen Freuden des Gelecktwerdens zu Teil werden ließ. Und du daraufhin bei deinem Ehemann, der eher zu den stillen, passiven Genießern zählt, den Cunnilingus vor dem Geschlechtsverkehr einfordertest. Sowas kann bei dem heimischen Mann schnell die bange Frage auslösen, woher hat sie das plötzlich? Hattest du keine Sorge ihm gestehen zu müssen, wem du die Erweiterung deines sexuellen Horizonts verdanktest?

Petra: Ich habe mir Bücher besorgt, die ich auf den Nachttisch platzierte. Und er sagte „mein Gott, was liest du jetzt für Bücher?“. Naja, in unserem Alter müssen wir jetzt mal was verändern, meinte ich zu ihm. Ab und zu merkt er natürlich was und ich sage dann immer: stand in meinem Buch drin.

Reporter: Hast du deinen Ehemann inzwischen zu einem besseren Liebhaber gemacht?

Petra: Nee.

Reporter: Weißt du noch, wie wir uns kennenlernten? Du würdest mir und sicher auch unseren Lesern eine Freude bereiten, wenn du das mal aus deiner Sicht schildertest.

Petra: Es war aufregend sich mit dir und auch dem anderen Pärchen, was dabei war, zu treffen und zu erfahren, wie sehen die aus, welche Erfahrungen haben die, welche Vorlieben haben die. Ich war sehr angenehm überrascht, dass es so locker ablief.

Reporter: Das andere anwesende Pärchen hat ja seitdem eine recht rasante Entwicklung genommen. Er hat offensichtlich seine homosexuelle Ader entdeckt, sie haben zusammen unglaublich raffiniert inszenierte Gangbangs veranstaltet und besuchten dann in den Abendstunden gerne einsame Herren, in dessen Wohnung sie ihren ehelichen Standardvollzug vor seinen Augen absolvierten – also eine Art Peepshow live – und wurden dafür mit Geschenken überhäuft. Bist du da ebenso baff wie ich? Hättest du das gedacht?

5 Interview neben der fickenden Petra    Teil 2Petra: Nein. Sie ist wirklich eine sehr attraktive Frau, sie war sympathisch und sehr zugänglich. Es war ja alles völlig fremd und neu für mich. Und ich habe mir währenddessen so gesagt, Mensch, was machst du da eigentlich. Aber war nicht schlecht. Heute habe ich mit jemandem geflirtet und wollte schon fragen, ob der eine Visitenkarte hat. (lacht)

Reporter: Das gerade so viele Menschen 40plus nach neuen sexuellen Erfahrungen suchen ist ja im Grunde keine Überraschung. Das ist doch in jeder Hinsicht das schönste Lebensalter. Du bist nicht mehr grün hinter den Ohren, du kennst deine eigenen Bedürfnisse, du hast genügend Erfahrungen, um dich auf neue Situationen einlassen zu können. Ihr habt zusammen schon vor der Webcam agiert und es schauten euch einmal sogar 800 Voyeure dabei zu. Verdient ihr euch damit inzwischen noch ein Taschengeld?

Andi: Nein, das kommt selten vor und Geld nehmen wir dafür auch nicht. Wir haben uns dabei dann Masken aufgesetzt. Das war ein totaler Anreiz gewesen, von vielen gesagt zu bekommen, ihr seid geil, macht weiter. Die waren natürlich gerade alle schwanzgesteuert. Aber wenn man nicht rüberkommt, dann klickte man uns ja nicht an.

Petra: Das war schon sehr erotisch und hat ungeheuer angemacht.

Reporter: Für viele junge Leute scheinen heutzutage ja Tattoos ein absolutes Muss zu sein. Neulich lernte ich einen Mann kennen, der „WICHSEN?“ über den Schamhaaransatz seines Schwanzes eintätowiert hatte. Stell dir vor, du hättest dich in diesen Mann verliebt und als ihr euch zum ersten Mal voreinander auszieht, entdeckst du das Wichsen-Tattoo. Deine Reaktion?

Petra: Ich hätte gelacht. Aber Tattoos sehen doch im Alter einfach scheiße aus. Die Haut wird schlabbrig, du bekommst Falten. Ich finde Tattoos nicht erotisch. Und die jungen Mädels sehen doch damit auch irgendwie alle gleich aus. Deswegen will ich das auch nicht.

Reporter: Das sollte ja eigentlich nur der Versuch eines eleganten Übergangs zu eurer Beiden besonderen Vorliebe sein, es euch voreinander selber zu machen. Ihr feuert euch dabei gegenseitig an. Darüber musst du mehr Einzelheiten erzählen.

Petra: Das erste Mal haben wir es gemacht in einem Büro. Du bist halb angezogen, du stehst zwischen Bürostühlen und –tischen. Ich fand das total erotisch, mich mit runtergelassener Hose zu befriedigen und dabei auch seinen Schwanz anzustarren. Das war einfach schön, dabei haben wir uns tief in die Augen angeschaut und es war irgendwie was ganz Verbotenes.

6 Interview neben der fickenden Petra    Teil 2Andi: Es gibt da eine Internetseite, die nur Gesichter von Frauen und Männer direkt beim Orgasmus zeigen. Das war so die Vorgeschichte. Wie anders ein Mensch beim Höhepunkt aussieht. Für mich ist es erregend, die Reaktion auf den Orgasmus im Gesicht anzuschauen. Deshalb machte ich Petra den Vorschlag, lass uns doch beim Orgasmus mal tief in die Augen zu schauen. Angefangen haben wir beim Ficken vorm Spiegel, wenn sie gekommen ist. Und wenn ich gekommen bin, habe ich nicht die Augen zugemacht, sondern sie angesehen.  Ich musste bei Petra richtig laut werden, damit Sie die Augen nicht schließt, denn das ist ganz schön schwer. Ich persönlich finde nichts erregender als einen Menschen, der gerade kommt, die Gesichtszüge zu beobachten.

Reporter: Und ihr habt ja dafür ganz phantasievolle Techniken entwickelt, so kommt ja unter anderem die elektrische Zahnbürste zum Einsatz.

(Andi unterbricht den Geschlechtsverkehr und holt die Zahnbürste), Petra: Es fing damit an, dass ich Vibratoren hatte, die mich nicht erregten. Die sind mir zu lasch. Dann habe ich es zu Hause mal mit einer Zahnbürste probiert und ich stelle fest, das ist es. Das ist genau die Vibration, die ich brauche. Meine elektrische Zahnbürste ist jetzt mein Freund.

Reporter: Und dein Ehemann weiß auch davon nichts? Mein Gott, worüber unterhaltet ihr euch denn überhaupt? Du verrätst, was es am nächsten Tag zum Essen gibt?

Petra: (lacht) … was die Kinder so treiben.

Reporter: Andi schrieb mir gestern, Petra hat häufig Sex, ich ja nur selten. Wie kommt denn dieses Ungleichgewicht zustande?

Petra: Mit meinem Ehemann hatte ich immer viel Sex, vielleicht so dreimal die Woche. Wir sind schon lange verheiratet und haben es nie weniger gemacht. Mein Mann kommt leider sehr schnell, ich brauche länger dafür, brauche mehr Vorspiel.

Andi: Ich habe mit viel Glück vielleicht einmal im Monat Sex mit meiner Frau, eher weniger.

Reporter: Fast alle Frauen haben ja eine Lieblingsstellung, bei der sie am besten zum Orgasmus kommen können. Verrätst du sie uns?

Petra: Vor dem Spiegel und von hinten.

Reporter: Und das hast du auch erst entdeckt im Zusammensein mit Andi?

Petra: Nein, das war schon immer meine Lieblingsstellung. Das mit dem Spiegel war vorher nicht.

Reporter: Wie sah die Zeit eigentlich vor Petra aus? Gerade weil du in der Ehe so wenig Sex bekommst, hast du deswegen viele außerhäusliche Unternehmungen gestartet wie bei den Wichsfreunden?

Andi: Nein, da bin ich hingegangen, weil ich Wichsen teilweise erregender finde als Geschlechtsverkehr. Wahrscheinlich auch begründet aus meinem Eheleben, weil meine Frau sehr schnell kommt, da kann man kaum richtig vögeln. Deswegen war ich schon immer sehr aufs Wichsen und meinen eigenen Körper bezogen. Da bin ich hingegangen, weil ich mir sagte: toll, da kann ich Voyeur sein, da muss ich niemanden anfassen, da kann ich mal dabei zuschauen, wie es sich andere Männer so machen.

Reporter: Klar, da hast dich da in deiner Not auf das Wichsen konditioniert. Aber wie ich das sehe, fickt der Herr doch auch ganz gut.

Petra: Ja, sehr gut.

... den 3. und letzten Teil des Interview gibt's schon morgen, natürlich hier im TOM Report zu lesen.