Interview neben der fickenden Petra – Teil 3

TOM Report Serie: Interview beim Sex»

Reporter: Ist dir eigentlich bewusst, wie viele Männer du, weil du dich auf einigen Bildern im Internet oder vor der Webcam natürlich, geil und unverstellt präsentierst, so glücklich gemacht hast, dass sie sich dich sogar in der Nacht ins Gedächtnis rufen und sich dann einen runterholen? Was durchströmen dich da für Gefühle, wenn du jetzt daran denkst?

Petra: Da bin ich völlig fasziniert von. Das hätte ich nie gedacht. Das muss ich auch Andi zugutetun, der mir das immer gesagt hat … das macht mich schon stolz. Und ich genieße es. Und ich möchte es auch nicht mehr missen.

Reporter: Wirst du denn auf der Straße oft angesprochen?
Petra: Ja, es passiert mir schon das mich jemand fragt, ob er mit mir Kaffee trinken kann.
Reporter: Und du sagt auch schon mal ja?
Petra: Hab ich schon dreimal gemacht. Es ist aber beim Kaffeetrinken geblieben.

Reporter: Viele Menschen vermuten bestimmt, wer so selbstbewusst und experimentierfreudig seine Sexualität auslebt, war nie verklemmt, schüchtern oder hatte Schwierigkeiten mit Nacktheit. Wie war das bei dir?

Petra: Ich war noch nie schüchtern. Mit Nacktsein hatte ich nie Probleme und habe früher FKK gemacht.
Reporter: Und warst du ebenso frei von falschen Verklemmtheiten, Andi?

Andi: Nein, ich bin recht prüde aufgewachsen. Bei meinen Eltern weiß ich gar nicht, ob die Sex hatten. Ich habe mir mein Wissen aus Büchern geholt, mir Pornoheftchen gekauft, um nackte Frauen anzuschauen, und hatte spät Sex. Ich war vielleicht nicht verklemmt im Kopf, aber ich habe es lange nicht umgesetzt. So mit Mitte dreißig fingen meine ersten Seitensprünge an. Wenn man mal alles mitrechnet inklusive Telefonsex waren es so ungefähr zwanzig Frauen seit meiner Eheschließung.

Reporter: Mit anderen Worten – du führst Strichliste!

Andi:
(lacht) Ich habe mal eine Notiz angelegt, wo genau aufgeführt, was wann wo und war doch sehr erstaunt.

Reporter: Und dein erstes Mal, Petra?

Petra: Mit sechszehn. Aber was die Leute so vom ersten Mal erzählen, fand ich ziemlich … also, die haben alle gelogen. Mein erstes Mal fand ich schrecklich, hat fürchterlich weh getan.

Reporter: Wir befinden uns hier in einer Pension, wo man sich preisgünstig für einen Tag einmieten kann. Da ihr ja beide verheiratet seid, sichert ihr euch mit diesem Arrangement gegenseitige Diskretion zu. Was für Folgen befürchtetet ihr, wenn eure Lebenspartner
wüssten, dass ihr noch einen festen Geliebten nebenher habt?

Andi: (wie aus der Pistole geschossen) Scheidung. Eindeutig.

Petra: Bei mir wohl auch. Meine Bücher, selbst meine Internetaktivitäten findet mein Ehemann glaube ich gar nicht schlecht, aber ich glaube ein Betrug wäre schwer für ihn. Er würde wohl sagen, es geht nicht mehr. Wenn ich abends mal alleine bin, schaue ich mir auch an, was mir Andi per Mail schickte.

Reporter: Und da schaust du dir dann Pornofilme an?

Petra: Ich habe ja das Problem, dass ich mich Zuhause nicht in einen Raum begeben kann und zuzumachen.  Ich muss also warten bis ich wirklich ganz alleine bin. Und das war dann ganz aufregend, weil ich es ganz heimlich anschaute (lacht) … im reifen Alter sitze ich da wie ein Teenie vorm Monitor.

Reporter:
Warum fühlst du dich da als Teenager?

Petra: Weil ich dieses Kribbeln habe. Wir sehen uns ja nur ab und zu. Jeder lässt sich für den Anderen irgendwas einfallen. Was Nettes. Macht ihn vorher schon per SMS heiß. Ich dachte vorhin im Büro: O Gott, wo gehst du jetzt schnell hin. Und ich denke, Mensch, wenn das einer liest.

Reporter: Ihr trefft euch ja nicht immer nur in Pensionen, sondern gerne Outdoor?
Andi: Ja, im Sommer sind wir oft im Park.
Petra: Da hatten wir auch unseren ersten Zuschauer.
Andi: Wir hatten gar nicht mitbekommen, dass sich jemand zwei Meter neben uns gelegt hat. Der war nett, hat nichts gemacht, ist hinterher, als wir fertig waren, gleich wieder abgehauen.
Petra: Er sagt zu mir, sag mal hast du das gesehen? hat dich das gestört? Nee.
Reporter: Ihr wisst ja, das kann teuer werden, wenn`s ganz doof kommt.

Andi: Das Schlimmste, was uns passiert ist … in einem öffentlichen Park in Berlin an einer Weggabelung, wo von allen Seiten her Leute herkommen konnten. Wir auf einer Parkbank. Petra war so geil, sie wollte unbedingt vögeln. Ich hab ja nur meinen Hosenstall geöffnet, aber sie hat sich die ganze Hose ausgezogen. Dann kamen plötzlich Fahrradfahrer vorbei. Die haben das erst gar nicht richtig registriert. Ich wusste, dass kann wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses richtig ein Problem geben. Tja, dann sind wir namentlich bekannt und unsere Ehepartner erführen davon. Deshalb sind in meinem Kopf schon so viele Sicherheitsvorkehrungen drin, nie zusammen Autofahren, damit wir nicht geblitzt werden und wir zeigen uns niemals zusammen in der Öffentlichkeit.

Reporter: Wie sieht es mit Eifersucht aus, wenn Andi von dem Sex mit seiner Ehefrau oder von einer Gangbangparty erzählt? Oder ist das Thema für euch tabu?
Petra: Nee. Nur wenn wir uns mit einem anderen Pärchen treffen und er mit einer anderen Frau, während ich da so nebenbei … also, da weiß ich noch nicht, wie ich reagieren würde. Weiß ich einfach noch nicht.
Reporter:
Kann es sein, dass es Männern generell nur schwer über die Lippen geht, welche erotischen Phantasien sie im Kopf haben? Wie ist das bei deinem Ehemann?

Petra: Mein Mann sagt gar nichts. Ob es ihm gefällt oder nicht gefällt – er sagt gar nichts. Ich habe es mal geschafft, ihn mit halterlosen Strümpfen zu verführen, aber das war gerade mal einmal. Bin auf einen Event und habe keinen Slip an, nicht mal das reizt ihn. Tja, was soll ich noch tun.

Andi: Null. Meine Frau hat mir noch keine erotische Phantasie von sich erzählt.
Reporter: Gibt es noch eine unerfüllte Phantasie, die du unbedingt mal umsetzen willst?
Petra: Bin da irgendwie noch laienhaft – ich weiß gar nicht, was noch auf mich drauf zukommen könnte.
Andi: Am Strand, oder? Du würdest doch gerne mal einen Urlaub mit mir verbringen.
Petra: Ja, auf einer einsamen Insel, was hätten wir da Sex.
Reporter: Und hast du noch eine unerfüllte Phantasie, Andi?
Andi: Petra in einer Runde von zehn Männern. Sie wichst sich, feuert alle an und alle spritzen auf sie rauf.

Reporter: Die Sexualwissenschaft geht ja inzwischen davon aus, ich weiß nicht, ob du das in deinen vielen Büchern schon gelesen hast, dass das erotische Skript eines jeden Menschen bereits im Alter von sechs Jahren endgültig feststeht. Es müsste also bis zu diesem Alter etwas in deinem Leben passiert sein, was dich für immer sexuell prägte. Kannst du dich da an etwas erinnern?

Petra: Nee. Ich kann mich noch gut daran erinnern, ich habe ja noch Geschwister, wie frei wir von unserer Mutter erzogen wurden. Und mein Bruder hat von den großen Schwestern immer sehr profitiert, weil wir ihn aufgeklärt haben bis zum Gehtnichtmehr.

Reporter: Wie war das denn nun für dich, gleichzeitig Löcher in den Bauch gefragt zu bekommen und dabei von Andi aufs Vortrefflichste durchgenommen zu werden?

Petra: Geil. Aber es war sehr anstrengend.

Andi: Ich fand‘s total cool. Am meisten hat mich erregt Petra zu erregen, während ein anderer dabei ist. Es war sehr angenehm.

Mit vorfreudig grinsendem Gesicht greift Andi zur elektrischen Zahnbürste, Petra legt sie sich selbst an ihren Kitzler und Andi stößt in selbstsicherer Gewissheit sie alsbald mühelos und sehr schnell zum Orgasmus zu bringen rhythmisch drauf los. Das Ergebnis hört sich gut an. Und es sieht phänomenal aus.

Reporter: Unser Interview wird bei TOM-Report veröffentlicht. Vielleicht gibt es Paare oder auch einzelne Männer, die euch nun unbedingt kennenlernen möchten. Darf man euch eine Mail schicken, die ihr dann persönlich beantwortet?

Wer uns kennenlernen möchte, der kann uns gerne schreiben: petra_und_andi @ web.de