Schön nackt … war der Osten

schön nacktDer Bildband „Schön nackt“  zeigt die nackte Wahrheit über den real existierenden Sozialismus in der DDR. Mit ungekünstelten Aktfotos und völlig natürlich, un­rasiert und ungeniert.

Volles Haar war damals auch in der DDR (1949—1990) angesagt und hinter dem Eisernen Vorhang hieß es: prüder Westen – nackter Osten.

Nacktbaden war „in“ und diese Freizügigkeit liessen sich die Ostdeutschen nicht nehmen, auch unter Staatschef Erich Honecker († 1994) nicht.  FKK war die einzige Form von Freiheit, die man dort richtig ausleben konnte und die geduldet war. Erotische Bilder gab es maximal im Kopf oder in Kunstmuseen.

Nur die etwas speziellere Art der Aktfotografie, meist in schwarz weiß, wurde auf Grund ihrer Natürlichkeit und Unverfänglichkeit ebenfalls geduldet und sogar in der damals heiß begehrten und nur einmal im Monat erscheinenden Zeitschrift „Magazin“ abgebildet.

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Jetzt gibt es erstmals mehr als 150 erotische Aktfotografien aus dem Osten zusammengefasst in einem Buch. 19 Fotografen zeigen darin ihre Arbeiten.

„Schön nackt“ (Verlag Das Neue Berlin, Preis 19,90 Euro) heißt es und erscheint kommenden Freitag.

Na das ist doch mal ein  „pornografischer Leckerbissen“ für alle Ostalgiker ! Oder?

… meint jedenfalls der TOM