Swingerclubbesuche sind lukrativer als Essen gehen!

Klar das sich Clubs in Zeiten des Teuros ne Menge einfallen lassen müssen, um die geneigte Kundschaft noch zu mobilisieren.

Das gilt natürlich auch für Swingerclubs. Das Frauen dort freien Eintritt haben und Paare nur ein Minimum für ihre sexuelle Vergnügungen berappen müssen ist ja schon fast selbstverständlich und kaum zu toppen. Höchstens noch mit „All-Inclusive-Angeboten„, womit inzwischen ja auch immer mehr Clubs werben.

Längst ist für viele Swinger, oder Paare die eigentlich nie wirklich swingen wollen, ein Besuch im Swingerclub als passiver Gast für 20,- Euronen lukrativer, als im Kino mit fast ner Stunde Werbung bombadiert zu werden, oder beim Italiener um die Ecke für ein mittelmäßiges Essen und ein paar Gläschen drittklassigen Wein 75,- Euros hinzulegen.

Da wunderts einen auch nicht mehr, das es im Netz inzwischen mehr deutsche Swingerforen gibt, die ehr an typisch deutsche „Schrebergarten-Vereine erinnern, als an einen Treffpunkt toleranter und sexuell aufgeschlossener Menschen. Denn in den meisten dieser Foren geht es neben Statuten und Regeln immer mehr nur noch darum, wo man für das kleinste Geld das größte Buffet bekommt und welche Getränke alle inklusive sind. Das hat eigentlich nichts mit den Foren zu tun, zeigt aber doch sehr deutlich wie sich die Intentionen mal einen Swingeclub zu besuchen, gewandelt haben.

Wer mit „all inclusive“ wirbt muss natürlich auch damit rechnen den nicht ganz so erfahrenen, na sagen wir mal „Swinger-Pauschal-Touristen“ anzulocken. Das ist meistens auch durchaus so gewollt, weil Pauschaltourismus und all inclusive ja schon lange fester Bestandteil deutschen Denkens ist. Aber genau da entstehen auch Probleme, denn Pauschaltouristen benehmen sich auch meist als Solche – und das passt nicht immer in einen Swingeclub.

Deshalb hat es sich nun ein erfahrenes Swinger-Team zur Aufgabe gemacht, etwas Aufklärung zu betreiben und dazu den imaginären Swingerclub „Verkehrsinsel“ gegründet. Dort entstehen Videoclips, die in Ihrer Art an die alten Aufklärungsfilme des „Schulmädchen Reports“ erinnern, nicht so Bierernst gemeint, dafür aber sehr aufschlussreich!

Petra (Pornostar Kyra Shade), Paul (Lucky von Happy Weekend) und Robert haben in ihrem 1. Clip das aufs Korn genommen, was den deutschen Pauschaltouristen auch auf der ganzen Welt bekannt gemacht hat: die weißen Tennissocken! Das Video gibt es übringends hier zum ersten Mal und exklusiv beim TOM-Report zu sehen:

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Klasse gemacht, kann der TOM da nur sagen und vielleicht erkennt sich der ein oder andere darin wieder. Wenn es außer zum schmunzeln auch noch zum nachdenken anregt, ist die Botschaft angekommen. Aber schaut euch das Video doch erst mal an:

Das Verkehrsinsel Team und TOM würden natürlich auch ganz gerne wissen, was ihr von dieser Art Aufklärung haltet und ob das überhaupt nötig ist. Über eure Kommentare hier würden wir uns sehr freuen. Wer noch ausführlicher darüber diskutieren möchte, kann dies gerne im kostenlosen Toleranza Forum tun.